Die Johanniter und die Kreuzzüge (GZ GSM 210604)

  • Der Erste Kreuzzug (1096–1099) mit der Eroberung Jerusalems markiert den Beginn der Kreuzfahrerherrschaft in der Levante. Allerdings war ihr kein langes Bestehen beschieden, setzte doch bereits in der Mitte des 12. Jahrhunderts der Niedergang der „Kreuzfahrerstaaten“ ein. Daran konnte auch der erfolglose Zweite Kreuzzug (1147–1149) nichts ändern. Das diesjährige Seminar beschäftigt sich mit dessen Folgeereignissen bis zum Fall der letzten lateinisch-christlichen Bastion Akkon 1291. Dabei sollen die Ereignisse in Palästina, Jordanien und Syrien wieder mit der untrennbar verbundenen Entwicklungsgeschichte des Johanniterordens in Kontext gesetzt werden. Innerhalb dieses Rahmens wird ferner die durch den Orienthandel von Venedig, Genua, Pisa und Amalfi brüchig gewordene „Unitas Christiana“ behandelt.

  • Inhalte:
    – Der Dritte Kreuzzug und die Ritterorden im Heiligen Land
    – Kaiser Friedrich II. und der Orient
    – Templer und Johanniter – Rivalität und Gemeinsamkeiten
    – Venedig, Genua, Pisa, Amalfi und der Orienthandel
    – Die islamische Gegenoffensive und die Johanniter
    – Das Ende in Akkon und der Neubeginn auf Zypern und Rhodos
    – Die Johanniter werden eine Seemacht

    Im Seminar 2019 wurden die Hintergründe des Kreuzzugsgedankens, seine sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Beweggründe und Komponenten sowie der Erste und Zweite Kreuzzug diskutiert. Das Seminar 2020 sollte thematisch daran anknüpfen, konnte Corona bedingt aber nicht stattfinden. Nun nehmen wir den Faden in diesem Jahr wieder auf.

    Kosten:
    60 € für Malteser, 90 € für Nicht-Malteser (zzgl. 35 € für Unterbringung & Verpflegung)
Leitung:
Maximilian Lobkowicz, Referent: Thomas Freller


Zielgruppe:
alle Interessierten


Anmeldeschluss: 23.04.2021

Max. Teilnehmerzahl: 15

Termin

04.06.2021, 18:00 Uhr - 06.06.2021, 14:00 Uhr

Ort

Malteser Kommende Ehreshoven 27 51766 Engelskirchen