Auszeit - Dem Team Glauben schenken

Tage für Teams der Malteser

„Glauben und Helfen“ – diese Schlagworte aus unserem Leitsatz kennt jeder Malteser. Es verändert sich etwas, wenn Menschen nicht nur miteinander arbeiten, sondern sich in einer Gemeinschaft wissen, die miteinander auf Jesus Christus hört, mit ihm zu den Menschen geht und ihn in den Menschen findet:

Der Glaube an Gott ist Kraftquelle für jeden Einzelnen.
Der Glaube an Gott ist gemeinsame Richtung des Teams.
Der Glaube an Gott ist Motivation für unser Helfen.
Der Glaube an Gott ist die Hoffnung, meine Sorgen an jemanden abzugeben.
Der Glaube an Gott ist die Möglichkeit, für uns und die uns Anvertrauten zu bitten
    und zu danken.

Um über den Glauben nachzudenken, zu sprechen und ihn einzuüben, braucht es eine erfahrene Anleitung und einen geschützten Ort, an dem sich jeder frei und auf seine eigene Weise einbringen kann.

Das Geistliche Zentrum bietet dazu haupt- und ehrenamtlichen Teams der Malteser an, miteinander eine „Auszeit“ zu verbringen, den christlichen Glauben kennenzulernen oder (neu) zu entdecken. Das, was in der Auszeit erlebt und geteilt wird, kann für jeden Einzelnen wie für das ganze Team nachhaltige Wirkung haben.

Ansprechpartnerin: Dörte Schrömges

Werkstatt "Glauben in der Dienststelle"

Häufig stehen wir Malteser vor der Frage, wie die Tatsache, dass wir eine katholische Organisation sind, unser alltägliches gemeinsames Arbeiten prägen kann und soll. Wir erleben die Vielfalt der Menschen, Aufgaben und Arbeitszeiten als Herausforderung, angemessene Formen zu finden. Zugleich gilt: Gemeinsame christliche Rituale können helfen, das Team näher zusammenzubringen, mit den Problemen der Arbeit gut umzugehen und sich zu vergewissern, in wessen Auftrag wir unterwegs sind.

Die Werkstatt besteht aus zwei Teilen: Zunächst hospitiert der Werkstattbegleiter vom Geistlichen Zentrum einen begrenzten Zeitraum (1–2 Tage) in Ihrem Dienst, Ihrer Dienststelle, Ihrer Station. So entsteht ein Eindruck vom Arbeitsalltag und dessen Herausforderungen und nicht zuletzt von den Menschen. Im zweiten, eigentlichen Werkstattteil (1 Tag) entwickeln Führungskraft, Mitarbeitende und Werkstattbegleiter gemeinsam Ideen für angemessene Formen christlicher Spiritualität bei Ihnen vor Ort. Nach einem individuell vereinbarten Zeitraum wird überprüft, wie hilfreich die Maßnahmen waren.

Ausführliches Vorgespräch zur genauen Situations- und Auftragsklärung Hospitation durch den Werkstattbegleiter Klärung bisheriger Erfahrungen mit Spiritualität vor Ort Ideenentwicklung und Vereinbarung von Umsetzungsschritten Review nach einem vereinbarten Zeitraum.

Ansprechpartner: Dr. Marc Möres

Glauben im Dialog

Angebote zur interreligiösen Bildung

In ihrem Dienst an den Bedürftigen sind die Malteser immer wieder mit anderen Kulturen und Religionen konfrontiert und erleben, welch immense Motivationskraft der Glaube für Menschen haben kann. Um helfen zu können, bedarf es der Kenntnis dessen, was dem Anderen heilig ist, was seinem Leben religiösen Sinn gibt und sein Handeln prägt. Welches sind die Lehren, die von den verschiedenen Religionen verkündet werden? Wo liegen ihre Ursprünge? Mit welchen Ansprüchen treten sie auf, und welche Ziele verfolgen sie? Worin besteht ihre Bedeutung für den Menschen, für Kultur und Zivilisation? Und wie nimmt sich ihre Botschaft im Vergleich mit dem Christentum aus? Auf welcher Grundlage ist eine Verständigung möglich? Mit den Angeboten zur interreligiösen Bildung lädt das Geistliche Zentrum dazu ein, – jenseits von Fremdheit, Misstrauen und Angst – den Glauben anderer Religionen kennenzulernen und in der Erfahrung des „Anderen“ zugleich das „Eigene“, Christliche neu wahrzunehmen und zur Sprache zu bringen.

Mögliche Formate sind Vorträge, Workshops oder Seminare.

Ansprechpartner: Dr. Hanns-Gregor Nissing